Die aseptische Prozesssimulation (APS) ist eine verbindliche Anforderung seitens EU-GMP Annex 1, PIC/S und der FDA.
Der Nachweis, dass ein aseptischer pharmazeutischer Herstellungsprozess (einschließlich Personal, Einrichtungen, Materialien und Verfahren) reproduzierbar kontaminationsfreie Produkte produziert und robust gegen Störungen und Eingriffe ist, erfolgt durch die APS, auch Media Fill genannt.
Die Vorgehensweise bei einer modernen GMP-konformen APS ist risikobasiert und umfasst eine vollständige Prozesssimulation.
Wird die regelmäßige APS-Risikobewertung als Teil der Prozessrisikoanalyse gründlich erledigt, können APS-Risiken leicht zurückverfolgt werden.
Zur Erfüllung der Compliance-Anforderungen an diese Risikobewertung werden ein APS-Plan und -Bericht sowie eine erfolgreiche (kontaminationsfreie) Durchführung des APS erwartet.
Für die Durchführung der APS spielt ein ausreichender Umfang (Prozessschritte, Chargengröße, Kombinationen aus Behälter/Verschluss) eine Schlüsselrolle. In einem simulierten Produktionsprozess müssen geeignete Worst-Case-Szenarien für Eingriffe wie z.B. Unterbrechungen, Nadelwechsel, manuelle Transfers und Belichtungszeiten, komplexe Vorgänge, kritische Öffnungen oder Verbindungen, berücksichtigt werden.
Sie benötigen Unterstützung bei der Planung und Durchführung einer APS?
Valicare bietet ein umfangreiches APS-Servicepaket an:
- Beratung zu einem geeigneten GMP-konformen APS-Konzept
- Erstellung einer Master-Arbeitsanweisung (APS SOP), die das Verfahren beschreibt und Dokumentationsvorlagen (APS RA, Protokoll, Bericht) für die Prozesse des KUNDEN bereitstellt
- Prozessrisikoanalyse (falls erforderlich) mit implementierter Rückverfolgbarkeit von Risiken im Zusammenhang mit aseptischen Abläufen und Bedingungen
- APS-spezifische Risikobewertung (APS RA), um den Umfang zu definieren (z. B. Prozessschritte, Chargengröße, Behälter/Verschluss-Kombinationen usw.) und Worst-Case-Szenarien zu identifizieren (z. B. längste Expositionszeiten, komplexeste Eingriffe, kritischste Öffnungen/Verbindungen) und Festlegung von Akzeptanzkriterien, Alarm-/Handlungsstufen und Eskalationspfaden
- Erstellung eines detaillierten APS-Protokolls, das eine produktionsäquivalente Situation beispielhaft beschreibt, Auswahl der Bediener, Worst-Case-Interventionen, während der Simulation durchzuführende Prozessschritte, parallel zu erfassende Überwachungsdaten usw.
- Schulung von Mitarbeitern im APS-Verfahren und in der Ausführung
- Steuerung des Betriebs und Analyse (falls erforderlich), einschließlich Auswahl, Vorbereitung oder Kauf des Mediums, Durchführung eines Wachstumsförderungstests, Durchführung des Wachstumstestverfahrens und Sammlung der Ergebnisse sowie mikrobiologische Identifizierung positiver Proben.
- Erstellung eines detaillierten APS-Berichts zum Vergleich der Ergebnisse mit den Akzeptanzkriterien, Dokumentation von Abweichungen, Root-Cause-Analyse und Korrekturmaßnahmen, klare abschließende Erklärung über den Erfolg oder Misserfolg des APS-Verfahrens, Anforderungen an die Requalifizierung
Sie planen die Durchführung einer APS?